Vorsicht vor falschen Wasserwerkern
Vorsicht vor Betrügern: In der Region geben sich Täter als Wasserversorger aus, um Wohnungen auszurauben. Achten Sie auf schriftliche Ankündigungen, verlangen Sie einen Ausweis und lassen Sie verdächtige Personen niemals in Ihre Wohnung.
In der Region sind Personen unterwegs, die sich als Mitarbeiter oder Beauftragte der Wasserversorgung ausgeben und an den Wasserzähler wollen. Die Verbandsgemeindewerke Birkenfeld bitten um Vorsicht.
Zuletzt hat die Nachbarverbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen vor solchen Besuchen gewarnt. Die Masche ist landesweit bekannt: In diesem Jahr wurden unter anderem aus Frankenthal und dem Raum Mainz Fälle gemeldet, bei denen Seniorinnen und Senioren unter dem Vorwand einer Wasserprobe oder Zählerkontrolle bestohlen wurden. Meist kommen zwei Täter. Einer beschäftigt die Bewohner am Wasserhahn, der andere durchsucht in Ruhe die Wohnung.
Daran erkennen Sie den echten Termin
Er ist angekündigt. Zählerwechsel und Ablesung werden den Eigentümern immer vorher schriftlich per Post mitgeteilt.
Die Verbandsgemeindewerke stehen im Brief. Die Terminbenachrichtigung kommt von den Verbandsgemeindewerken. Ein anderer Name im Gespräch ist ein Warnsignal.
Es gibt einen Ausweis. Die Monteure der Verbandsgemeindewerke führen einen Ausweis mit. Lassen Sie sich diesen zeigen und nehmen Sie sich Zeit zum Lesen.
Die Mitarbeiter kommen im beschrifteten Auto. Die Mitarbeiter der VG-Werke sind mit Dienstfahrzeugen unterwegs, auf denen deutlich "VG-Werke" oder "Verbandsgemeindewerke" steht.
Es kostet Sie nichts. Die Kosten des Zählerwechsels tragen die Verbandsgemeindewerke. An der Haustür wird somit kein Bargeld kassiert.
Wenn Ihnen etwas komisch vorkommt
Niemanden hereinlassen. Nach Name, Auftraggeber und Grund fragen. Die Person vor der geschlossenen Tür warten lassen und bei den Verbandsgemeindewerken unter der Telefonnummer 06782 990-168 anrufen, ob der Termin stimmt.
Echte Mitarbeiter haben dafür Verständnis. Im Zweifel die Polizei unter 110 verständigen und sich Aussehen, Kleidung und Kennzeichen merken.
Reden Sie darüber
Bitte sprechen Sie ältere Angehörige und Nachbarn darauf an. Viele Betroffene wohnen allein und lesen solche Warnungen nicht. Ein Gespräch hilft mehr als jede Meldung.